Das E-Handwerk: Eine Ausbildung für die Zukunft

Durch die Diesel-Fahrverbote erhält die Elektromobilität eine noch größere Bedeutung als bisher. Auszubildende des Elektrohandwerks sind jetzt schon bei der Umsetzung der Elektromobilität vor allem bei der Ladeinfrastruktur mittendrin. Die Ausbildung im E-Handwerk ist sehr beliebt, wie die Elektro-Innung Lörrach berichtet.

Ausbildung mit Zukunftsthemen

„Von der Installation einer Ladesäule für ein Elektrofahrzeug über das Vernetzen von smarter Technik in einem Gebäude bis hin zum digitalen Einbruchschutz – unsere Auszubildende dürfen jeden Tag mit aktueller Technik und Zukunftstrends arbeiten wie auch elektronische Basisarbeiten erledigen. Da wird es niemandem langweilig“, erklärt Markus Roths, Obermeister der Elektro-Innung Lörrach.

Ausbildung im E-Handwerk sehr beliebt

Der Elektroniker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik gehört zu den beliebtesten Ausbildungsberufen im Handwerk. Sechs weitere attraktive Berufsbilder stehen den Schulabgängern im E-Handwerk zur Ausbildung. „Gerne können sich Schüler bei unseren Fachbetrieben oder bei uns in der Elektro-Innung über die Ausbildungsberufe informieren,“ bietet Obermeister Markus Roths an. Denn: Ohne Strom läuft nichts.

Was macht genau ein E-Zubi?

Auf der Internetseite www.epowerlive.de zeigen Auszubildende des E-Handwerks in selbstgedrehten Video-Clips, an was sie gerade in ihrer Ausbildung arbeiten. Weitere Informationen zur Ausbildung im E-Handwerk und freien Stellen gibt es unter www.e-zubis.de oder bei der Elektro-Innung Lörrach www.kreishandwerkerschaft.de.

André da Costa Elektro Quandt, Schopfheim Ziel: Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik

Ich war schon immer interessiert am Elektrischen. Als wir privat umgebaut hatten, zog es mich immer wieder an die Stellen, an denen irgendetwas mit Elektrik zu tun hatte. Deshalb habe ich mich im Rahmen der Berufsorientierung in der 8. Klasse Realschule um ein Praktikum bei der Firma Elektro Quandt in Schopfheim beworben. Hier wurde mein Interesse bestätigt, mein Ziel war klar. Vor Schulabschluss habe ich mich dann bei dieser Firma beworben, und nach einem guten Vorstellungsgespräch bekam ich den Vertrag.

Unser Beruf bietet eine gute Zukunft. Kein Roboter kann uns ersetzen, uns braucht man immer. Ich bin jetzt im 3. Lehrjahr, nach meiner Lehre möchte ich erst mal Erfahrung sammeln, ein weiteres Ziel ist dann der Meister. Schon jetzt in der Ausbildung bin ich von unserem Beruf richtig begeistert, er bietet viel Abwechslung und ist eine hohe Herausforderung. Es gibt immer was Neues, vom Einbau eines Motors in den Rollladen bis zur Installation einer Fotovoltaik-Anlage oder das Legen von Strukturen für die EDV eines Unternehmens, alles ist dabei. Es lohnt, sich nach dem Berufsbild im Elektrobereich zu erkundigen - er bietet wahnsinnig tolle Perspektiven.